Das Projekt
Musikalisches Konzept
Kerngedanke dieses Musikprojekts war es, die musikalischen Potenziale einer Region in einem großen Werk zu vereinen und so ein außergewöhnliches regionales Sinfonie-Projekt auf professionellem Niveau ins Leben zu rufen.
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Das Konzept der Sinfonie beinhaltet die Zusammenführung von Musikern mit unterschiedlicher Spielerfahrung vom ambitionierten Schüler bis zum professionellen Orchestermusiker und ist dementsprechend als „Hybrid-Sinfonie“ aufgebaut. Der musikalische Aufbau des Werks berücksichtigt also die unterschiedlichen Niveaus der Besetzung, so dass ein anspruchsvolles aber für alle Beteiligten spielbares Werk entsteht, an dem die Instrumentalisten konkurrenzlos miteinander musizieren können. Profis und Nicht-Profis, Lehrer und Schüler aus verschiedenen Institutionen können so gemeinsam ein professionell klingendes Werk auf die Bühne bringen. Bedingt durch die Konzeption und die Zusammenarbeit der Musikinstitute entsteht ein großartiger, bunt gemischter begeisternder Klangkörper.
Das "Varus-Jubiläum" bot somit allen Mitwirkenden hier eine großartige Möglichkeit, sich und ihre gemeinsame Arbeit in einem großen Rahmen vorzustellen und durch die Konzeption der Aufführung ein Signal für gemeinschaftliche kulturelle Arbeit in der Region zu setzen.
Somit konnte der „musikalische Beitrag aus der Region“ zu den Veranstaltung zum "Varus-Jubiläum" einen klaren, nicht nur musikalischen, sondern auch gesellschaftlichen Akzent setzen und nebenbei viel Spaß und Freude an der Musik ermöglichen. Musikalisch bewegt sich das Werk im Bereich zwischen klassischer Programmmusik und moderner Filmmusik, in der auch Elemente anderer Genres zu finden sind. |
Thematisches Konzept
Was ist Frieden? Das historische Ereignis der Varusschlacht bietet Anlass und Möglichkeit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. So dient die Varusschlacht als Ausgangspunkt für eine musikalischen Auseinandersetzung mit den Kernfragen unseres Seins. Der Komponist beschäftigt sich mit der Frage, warum wir Kriege erleben und Frieden verhindern, entfernt sich vom dualistischen Gedanken des „gut gegen böse“ und hinterfragt die Rechtfertigungen und Motivationen, die damals wie heute immer wieder zu Versuchen militärischer „Konfliktlösung“ führen.
Er erzeugt mit seiner Musik und den Texten innere Bilder, die ein tieferes Verständnis für den eigenen inneren Krieg und den inneren Frieden erwecken sollen, um die Menschen zu ermutigen, verantwortungsbewusst zu handeln, den inneren Frieden zu stärken und zu leben, und so selbst positive Inspiration für andere werden zu wollen. Das Sinfonie-Projekt soll eine Quelle zur Inspiration für Frieden und gemeinschaftliches Erschaffen sein. |
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Gesellschaftliche Grundidee
Die gesellschaftlichen Grundgedanken neben der Zusammenführung und Förderung vorhandener musikalischer Potenziale sind die Aspekte eines „Volksereignisses“, nämlich Gemeinsamkeit, Integration und gemeinschaftliches Erschaffen.
Alle Beteiligten durften die Erfahrung machen, durch ihr Engagement und ihre Freude an der Sache gemeinsam etwas Großartiges erreichen zu können.
Für die Jugendlichen und Studierenden bestand die Möglichkeit, an einer professionellen Aufführung mitzuwirken und so ihren musikalischen Horizont zu erweitern. Für die Profis und Lehrenden bestand durch das gemeinsame Arbeiten an einem Werk ein ganz besonderes Maß der persönlichen Anteilnahme und Förderung der Nachwuchstalente, da sie nicht als „Lehrer“, sondern als Mitmusiker agieren, was durch persönlichen wie musikalische Austausch Brücken schlagen konnte und Interesse für andere gemeinsame Projekte weckte.

